19.05.2020

Die lange Hölderlinnacht ist nicht das Ende

Freitagnachmittag im Staatstheater Stuttgart: Das Foyer des Schauspielhauses wird zum weitläufigen Besprechungszimmer. Stefanie Stegmann vom Literaturhaus Stuttgart sowie Jan Bürger und Thomas Schmidt vom Deutschen Literaturarchiv Marbach sind mit den Chefdramaturg*innen des Stuttgarter Staatstheaters verabredet: Vivien Arnold (Ballett), Ingoh Brux (Schauspiel) und Ingo Gerlach (Oper).

Es ist eines von vielen Planungstreffen, um die lange Hölderlinnacht am 7. November sorgfältig vorzubereiten. Sie war ursprünglich als fulminanter Abschluss des Hölderlinjahres gedacht, wird nun aber wohl zu einem Höhepunkt inmitten des verlängerten Jubiläums. Viele der in ganz Deutschland und im Ausland geplanten Hölderlin-Veranstaltungen werden in den Herbst und bis weit ins nächste Jahr hinein verlegt. (Der Veranstaltungskalender wird laufend aktualisiert.)

Das Programm der langen Nacht ist noch nicht endgültig festgelegt, aber so viel sei verraten: Bekannte Köpfe aus der Gegenwartsliteratur werden eigens für den Abend geschriebene Texte vortragen, eine Ballett-Uraufführung ist im Entstehen und selten gespielte Kompositionen werden den Raum füllen.

V.l.n.r.: Thomas Schmidt (Deutsches Literaturarchiv Marbach), Stefanie Stegmann (Literaturhaus Stuttgart), Ingo Gerlach (Oper), Vivien Arnold (Ballett), Ingoh Brux (Schauspiel), Jan Bürger (DLA Marbach)

V.l.n.r.: Thomas Schmidt (Deutsches Literaturarchiv Marbach), Stefanie Stegmann (Literaturhaus Stuttgart), Ingo Gerlach (Oper), Vivien Arnold (Ballett), Ingoh Brux (Schauspiel), Jan Bürger (DLA Marbach)