12.11.2020

Hölderlin20/21 – So geht's weiter (6) | Stuttgart

Augenscheinlich hat sich der Weltgeist in Schwaben seit jeher sehr heimisch gefühlt – so auch die Jubilare Hegel und Hölderlin. Trotz der Corona-Pandemie konnte am 27.08., dem 250. Geburtstag Hegels, das Hegel-Haus mit einer neuen Dauerausstellung wiedereröffnet werden, die Hegels Bedeutung vergegenwärtigt und seine Verbindung mit der Stadt Stuttgart aufzeigt.
In der Württembergischen Landesbibliothek ist bis 10.01. noch die große Hölderlin-Ausstellung ›Aufbrüche – Abbrüche. 250 Jahre Friedrich Hölderlin‹ zu sehen. Sie wird durch ein vielseitiges Programm mit Lesungen, Konzerten und Vorträgen begleitet. Durch die Schließungen im November werden sich einige Veranstaltungen auf später verschieben.

Am 07.11. sollte ursprünglich ›»Pallaksch«. Die lange Hölderlinnacht‹ im Stuttgarter Schauspielhaus den Schlusspunkt der Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr bilden. Durch die Verlängerung des Hölderlinjahres bis in den Sommer 2021 in dessen Mitte gerückt, wird sie aufgrund der erneuten Corona-Einschränkungsmaßnahmen verschoben und findet nun voraussichtlich im Juni 2021 statt. Flankiert wird sie – so zumindest der gegenwärtige Planungsstand – von weiteren Outdoorveranstaltungen (Stadtführung, Hölderlin am Hasenbergturm).
Bereits jetzt erscheint ›Pallaksch. Hölderlin in Stuttgart‹: Eine Publikation der Marbacher Reihe ›FERNE SPUREN‹ mit Originaltexten von Monika Rinck, Jan Wagner, Lady Bitch Ray, Ferdinand Schmalz, Torch, Dagmara Kraus und Senthuran Varatharajah.

Zum Doppeljubiläum Hegel-Hölderlin
→ Zu den Programmen anderer Städte: (1) Hölderlinstadt Nürtingen | (2) Literaturstadt Heidelberg | (3) Rhein-Main-Gebiet | (4) Universitätsstadt Tübingen | (5) Hölderlinstadt Lauffen a. N.

Blick in die Ausstellung ›Aufbrüche – Abbrüche. 250 Jahr Friedrich Hölderlin‹ © David Arzt

Blick in die Ausstellung ›Aufbrüche – Abbrüche. 250 Jahr Friedrich Hölderlin‹ © David Arzt

Die Druckfahne für den Schutzumschlag des Hefts ›»Pallaksch«. Hölderlin in Stuttgart‹

Die Druckfahne für den Schutzumschlag des Hefts ›»Pallaksch«. Hölderlin in Stuttgart‹