04.01.2021

Das Nürtinger Hölderlinhaus: Erkundung einer faszinierenden Baustelle

Das Nürtinger Hölderlinhaus wird endlich umgebaut. Räume für die Volkshochschule wird es unter anderem geben und eine Dauerausstellung zu Friedrich Hölderlin, der hier seine Kindheitstage verbrachte. Deshalb werden auch Teile der historischen Bausubstanz erhalten – was das Unterfangen besonders spannend macht.

Die Arbeiten haben begonnen, das Dach ist bereits weg, der Rückbau läuft. Zwei Außenwände und der historische Goksche Keller bleiben bestehen, der Rest des Hauses entsteht neu. Teile einer Wand aus der von der Familie des Dichters bewohnten Beletage werden konserviert und tauchen als architektonische Zitate wieder in der Dauerausstellung auf. 2022 soll das rund 8,5 Millionen Euro teure Projekt abgeschlossen sein.

Andreas Warausch
Kulturredakteur der Nürtinger Zeitung 

Hinter ausgebauten Fenstern zeichnet sich in der Beletage eine ehemalige Türöffnung der Enfilade, der barocken Raumflucht ab. Hier lebte der kleine Friedrich Hölderlin mit seiner Familie. (Foto: Jürgen Holzwarth/NZ)

Hinter ausgebauten Fenstern zeichnet sich in der Beletage eine ehemalige Türöffnung der Enfilade, der barocken Raumflucht ab. Hier lebte der kleine Friedrich Hölderlin mit seiner Familie. (Foto: Jürgen Holzwarth/NZ)

Projektleiter Marc Losch von der städtischen Gebäudewirtschaft zeigt die historische Innenwand der Beletage der Hölderlins. Balken werden sorgsam nummeriert, damit sie dort die Dauerausstellung bereichern können. (Foto: Jürgen Holzwarth/NZ)

Projektleiter Marc Losch von der städtischen Gebäudewirtschaft zeigt die historische Innenwand der Beletage der Hölderlins. Balken werden sorgsam nummeriert, damit sie dort die Dauerausstellung bereichern können. (Foto: Jürgen Holzwarth/NZ)

Eva Rieg, Projektleiterin des Architekturbüros Aldinger inspiziert die Abbrucharbeiten im OG. Alles wird von Hand abgebaut und getrennt entsorgt. Erst wenn das Stabilisierungsgerüst steht, können tragende Teile abgebaut werden. (Foto: Jürgen Holzwarth/NZ)

Eva Rieg, Projektleiterin des Architekturbüros Aldinger inspiziert die Abbrucharbeiten im OG. Alles wird von Hand abgebaut und getrennt entsorgt. Erst wenn das Stabilisierungsgerüst steht, können tragende Teile abgebaut werden. (Foto: Jürgen Holzwarth/NZ)