Ausstellung & Installation

Idealismusschmiede in der Philosophen-WG. Hegel, Hölderlin und ihre Tübinger Studienjahre

– geöffnet + digitale Begleitausstellung –

12.06.2020 – 30.10.2020
Tübingen
Hölderlinturm, Bursagasse 6

Das ›Älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus‹ in der Handschrift Hegels und Inhaltsverzeichnis seines Stammbuchs. © Universitätsstadt Tübingen

Das ›Älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus‹ in der Handschrift Hegels und Inhaltsverzeichnis seines Stammbuchs. © Universitätsstadt Tübingen

Hölderlin und Hegel, beide im Jahr 1770 geboren, verbrachten fünf gemeinsame Studienjahre am Tübinger Stift. Angestiftet von der Französischen Revolution diskutierten sie Kant, Rousseau und Spinoza, entwarfen ein Gesellschaftsideal, teilten sich eine Stube und errichteten – so ein Gerücht, das sich langwierig hält – einen Freiheits­baum. Die erste Sonderausstellung im neuen Hölderlinturm spürt ihren gemeinsamen Anfängen in Tübingen nach und fragt, wie sie sich gegenseitig in ihrem Denken beeinflusst haben. Sie knüpft an die vorausgegangenen Hegel-WG-Ausstellungen im Marbacher Literaturmuseum der Moderne und Stuttgarter Hegel-Haus an und zeigt, was von Hegels und Hölderlins Tübinger Studienjahren an Legenden und Gerüchten zurückgeblieben ist. In Kooperation mit dem Philosophischen Seminar der Universität Tübingen

Eine digitale Version und die Beiträge der Ausstellungseröffnung finden Sie hier