Ausstellung & Installation

Hölderlins Orte. Fotografien von Barbara Klemm

– wieder geöffnet –

05.04.2020 – 31.05.2020
Tübingen
Hölderlinturm, Bursagasse 6

Barbara Klemm. © F.A.Z.-Foto / Wolfgang Eilmes

Barbara Klemm. © F.A.Z.-Foto / Wolfgang Eilmes

Die Ausstellung ist wieder geöffnet. Online finden sich weiterhin eine Online-Galerie der Fotografien von Barbara Klemm und weitere virtuelle Ausstellungen zu Hölderlin. 

Sie hat den Mauerfall, Willy Brandt, Andy Warhol und Joseph Beuys fotografiert. Doch wie fängt man einen längst verstorbenen Dichter mit der Kamera ein? Barbara Klemm folgte den Perspektiven und Blickrichtungen, die sich in Hölderlins Versen auftun. Dafür suchte die langjährige FAZ-Fotografin Orte auf, die sich in Hölderlins Biografie und Werke eingeprägt haben: die Städte Lauffen, Nürtingen und Tübingen, Bad Homburg, Bad Driburg, Jena und Heidelberg, das Kloster Maulbronn, den Neckar und den Rhein. Nicht der Dichter selbst stand im Zentrum, sondern sein Blick auf die Landschaften, die zum Gegenstand seiner Gedichte geworden sind. Diesen Blick hat Barbara Klemm mit der Kamera eingefangen. Ergänzend durchsuchte sie ihr eigenes Archiv nach Schauplätzen aus Hölderlins Werken, wie etwa die Schweizer Alpen, Bordeaux, den Ätna oder Griechenland. Auf diese Weise näherte sich die Fotografin, deren Werke in das Bildgedächtnis der Bundesrepublik eingegangen sind, dem Dichter, der wie kein anderer die Grenzen der deutschen Sprache ausgelotet hat. Die von der Universitätsstadt Tübingen kuratierte Ausstellung nimmt, wie der Dichter selbst, ihren Ausgang in Württemberg und macht sich von dort aus auf die Reise zu verschiedenen Orten inner- und außerhalb Deutschlands.

Wer mehr erfahren möchte, kann im SWR eine Besprechung von Silke Arning mit Barbara Klemm anhören.