Ausstellung & Installation

Aufbrüche – Abbrüche. 250 Jahre Friedrich Hölderlin

Nachholtermin (ursprüngliche Laufzeit: 22.04. – 15.08.); Findet statt!

12.10.2020 – 10.01.2021
Stuttgart
Erweiterungsbau der Württembergischen Landesbibliothek, Ausstellungssaal

Schattenriss Hölderlins von 1797 über der Handschrift ›Andenken‹

Schattenriss Hölderlins von 1797 über der Handschrift ›Andenken‹

Aufbrüche – Abbrüche steht nicht nur für eine Folge von außerordentlichen persönlichen Herausforderungen (Liebe, Beruf, wirtschaftliche Existenz, persönliches Gleichgewicht), sondern auch für die Erprobung neuartigen Schreibens in der Literatur (Antikenrezeption, Utopien, Exzentrik, freie Rhythmen, fragmentarisches Schreiben) und für die spannendsten Jahre, welche die französische und deutsche Geschichte miteinander verbindet (Revolution, Kriege, gesellschaftliche Reformen). Friedrich Hölderlin reagiert darauf mit spektakulärer Produktivität. Zahlreiche wichtige Gedichte wie ›Der Gang aufs Land‹, ›Stutgard‹, ›Brod und Wein‹ oder ›Andenken‹ stehen im Zentrum der Ausstellung und werden in ihrer handschriftlichen Überlieferung gezeigt. Interaktive Stationen ermöglichen den Nachvollzug des Schreibprozesses auch mit Hilfe digitaler Aufbereitungen. Multimediale Angebote zeigen unterschiedlichste Versuche, Hölderlin wachzurufen.

Weitere Informationen zur Ausstellungen sowie zum Rahmenprogramm

SWR-Beitrag zum Nachhören: »Aufbrüche – Abbrüche«: Große Hölderlin-Schau in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart